Tatort Unternehmer: Wie Steffen Thomas mit klaren Strukturen und den richtigen Kennzahlen Unternehmen erfolgreich macht
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Eine gute Geschäftsidee, steigende Umsätze und zufriedene Kunden – für viele Selbstständige sind das die entscheidenden Merkmale eines erfolgreichen Unternehmens. Doch was passiert, wenn trotz wachsender Auftragszahlen kaum Gewinn übrig bleibt, Kunden ihre Rechnungen zu spät bezahlen oder der Unternehmer selbst zum größten Engpass seines Unternehmens wird? Genau hier setzt Steffen Thomas mit seinem Konzept „Tatort Unternehmer“ an. Als Banker, Betriebswirt und Unternehmer kennt er die Herausforderungen der Unternehmensführung aus unterschiedlichen Perspektiven. Sein Ziel: Unternehmer dabei unterstützen, ihre Zahlen zu verstehen, tragfähige Strukturen aufzubauen und wirtschaftlichen Erfolg langfristig zu sichern.
1. Tatort Unternehmer: Warum der Unternehmer selbst zum Erfolgsfaktor wird
Wer ein Unternehmen gründet, hat meistens eine klare Vision. Eine innovative Dienstleistung, ein besonderes Produkt oder eine Geschäftsidee, die endlich verwirklicht werden soll. Die Begeisterung ist groß, der Fokus liegt auf der Umsetzung und möglichst schnellen Kundengewinnung.
Doch genau darin sieht Steffen Thomas eine häufig unterschätzte Herausforderung. Während Gründer viel Energie in ihre Produkte und Dienstleistungen investieren, beschäftigen sie sich oft zu wenig mit der wirtschaftlichen und organisatorischen Grundlage ihres Unternehmens.
„Der Unternehmer an sich muss seine Rolle erstmal in seinem Unternehmen finden“, erklärt Thomas.
Denn ein Unternehmen erfolgreich zu führen bedeutet weit mehr, als ein gutes Produkt zu verkaufen. Es erfordert betriebswirtschaftliches Verständnis, eine funktionierende Organisation und die Fähigkeit, unternehmerische Entscheidungen auf einer fundierten Grundlage zu treffen.
Mit seinem Konzept „Tatort Unternehmer“ möchte Steffen Thomas deshalb verhindern, dass Unternehmer durch fehlende Strukturen, wirtschaftliche Fehlentscheidungen oder mangelnde Transparenz selbst zum Problem ihres Unternehmens werden.
Warum fehlende Unternehmensstrukturen zum Problem werden
Am Anfang einer Selbstständigkeit ist vieles überschaubar. Der Gründer übernimmt die Kundenbetreuung, schreibt Rechnungen, kümmert sich um die Buchhaltung und organisiert sämtliche Geschäftsprozesse.
Was in der Gründungsphase noch funktioniert, kann mit zunehmendem Wachstum schnell zur Belastung werden.
Plötzlich müssen Rechnungen am Wochenende bearbeitet, Kundengespräche nach Feierabend geführt und organisatorische Probleme zusätzlich zum Tagesgeschäft gelöst werden. Aus der anfänglichen Begeisterung entwickelt sich ein Arbeitsalltag, in dem der Unternehmer ständig verfügbar sein muss.
Der bekannte Ausdruck „selbst und ständig“ wird damit zur Realität.
Steffen Thomas sieht die Ursache häufig in Organisationsstrukturen, die nicht mit dem Unternehmen mitgewachsen sind. Entscheidungen, die während der Gründung sinnvoll waren, werden über Jahre beibehalten, obwohl sich die Anforderungen längst verändert haben.
Eine erfolgreiche Unternehmensführung erfordert deshalb die regelmäßige Überprüfung bestehender Abläufe und Verantwortlichkeiten.
Entscheidend ist dabei nicht allein, wie viel Umsatz ein Unternehmen erwirtschaftet, sondern auch, wie effizient es organisiert ist und welche Ressourcen für seine Weiterentwicklung zur Verfügung stehen.
Eine gesunde Beziehung zum eigenen Unternehmen entwickeln
Für Steffen Thomas sollte Unternehmertum nicht bedeuten, dauerhaft unter Druck zu stehen. Vielmehr geht es darum, das Unternehmen sinnvoll in das eigene Leben zu integrieren.
Eine gesunde Beziehung zum eigenen Unternehmen entsteht durch klare Verantwortlichkeiten, bewussten Umgang mit Zeit und Ressourcen sowie eine langfristige wirtschaftliche Perspektive.
Wer seine Prozesse kennt, Aufgaben sinnvoll organisiert und Entscheidungen auf Grundlage verlässlicher Informationen trifft, schafft die Voraussetzungen dafür, sein Unternehmen nicht nur erfolgreich zu führen, sondern diesen Erfolg auch genießen zu können.
2. Umsatz ist nicht gleich Gewinn: Warum Unternehmer ihre Zahlen kennen müssen
Eine der zentralen Botschaften von Steffen Thomas betrifft den Umgang mit betriebswirtschaftlichen Kennzahlen.
Viele Unternehmer konzentrieren sich auf Umsatzwachstum und betrachten steigende Einnahmen als Beweis für wirtschaftlichen Erfolg. Dabei sagt der Umsatz allein wenig darüber aus, wie profitabel ein Unternehmen tatsächlich arbeitet.
Thomas beschreibt dazu ein Beispiel aus seiner Beratungspraxis: Ein Unternehmen erwirtschaftet eine Million Euro Umsatz, erzielt dabei jedoch lediglich 5.000 Euro Gewinn.
Das entspricht einer Gewinnmarge von gerade einmal 0,5 Prozent.
Obwohl der Umsatz auf den ersten Blick beeindruckend erscheint, bleibt wirtschaftlich nur ein sehr geringer Überschuss übrig.
Für Steffen Thomas ist deshalb nicht die Höhe des Umsatzes entscheidend, sondern die Frage, welcher Gewinn tatsächlich erwirtschaftet wird.
Die wichtigsten Kennzahlen für eine erfolgreiche Unternehmensführung
Wer sein Unternehmen wirtschaftlich steuern möchte, sollte zumindest die grundlegenden betriebswirtschaftlichen Kennzahlen verstehen.
Dazu gehören insbesondere:
- Umsatz: Die gesamten Erlöse aus verkauften Produkten und Dienstleistungen.
- Gewinn: Der wirtschaftliche Überschuss, der nach Abzug der relevanten Aufwendungen verbleibt.
- Fixkosten: Regelmäßig anfallende Kosten, beispielsweise für Miete, Personal oder Versicherungen.
- Liquidität: Die Fähigkeit des Unternehmens, seine fälligen Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
- Gewinnmarge: Das Verhältnis zwischen erwirtschaftetem Gewinn und Umsatz.
Diese Kennzahlen stehen in einem engen Zusammenhang. Ein Unternehmen kann hohe Umsätze erzielen und dennoch wirtschaftliche Schwierigkeiten bekommen, wenn die Kosten zu hoch sind oder Kunden ihre Rechnungen verspätet bezahlen.
Steffen Thomas empfiehlt deshalb, frühzeitig ein grundlegendes Zahlenverständnis zu entwickeln und die wirtschaftliche Situation regelmäßig zu analysieren.
Dabei muss der Unternehmer kein ausgebildeter Betriebswirt sein. Entscheidend ist vielmehr, die wesentlichen Zusammenhänge zu verstehen und daraus die richtigen Fragen für die Unternehmensführung abzuleiten.
Warum der Kontostand kein verlässlicher Erfolgsindikator ist
Ein weiterer häufiger Fehler ist die ausschließliche Orientierung am Bankkonto.
Solange ausreichend Geld vorhanden ist, scheint das Unternehmen wirtschaftlich gesund zu sein. Sinkt der Kontostand, wächst dagegen die Unsicherheit.
Steffen Thomas bezeichnet diese Vorgehensweise sinngemäß als „Management nach Kontostand“.
Das Problem: Der aktuelle Kontostand zeigt lediglich, welche finanziellen Mittel zu einem bestimmten Zeitpunkt verfügbar sind. Er verrät jedoch nicht automatisch, ob ein Unternehmen profitabel arbeitet.
So können beispielsweise hohe Kundenvorauszahlungen kurzfristig für einen positiven Kontostand sorgen, obwohl später erhebliche Ausgaben entstehen. Umgekehrt kann ein profitables Unternehmen Liquiditätsprobleme bekommen, wenn offene Forderungen erst nach mehreren Monaten beglichen werden.
Eine fundierte Unternehmenssteuerung benötigt deshalb sowohl Informationen über die Ertragslage als auch über die Liquidität.
3. BWA verstehen: Wie betriebswirtschaftliche Auswertungen für mehr Klarheit sorgen
Ein wichtiges Instrument zur wirtschaftlichen Steuerung ist die betriebswirtschaftliche Auswertung, kurz BWA.
Sie liefert Unternehmern regelmäßig Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung ihres Unternehmens und ermöglicht es, Einnahmen und Aufwendungen systematisch gegenüberzustellen.
Steffen Thomas empfiehlt, sich möglichst früh mit diesen Auswertungen auseinanderzusetzen – idealerweise bereits während der Gründungsphase.
Denn wer erst beim ersten Jahresabschluss erkennt, dass die Kosten zu hoch oder die Gewinne zu niedrig sind, verliert wertvolle Zeit für notwendige Veränderungen.
Warum Unternehmer ihre BWA regelmäßig prüfen sollten
Die BWA schafft Transparenz über die wirtschaftliche Entwicklung und hilft dabei, mögliche Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen.
Dabei stehen insbesondere folgende Fragen im Mittelpunkt:
- Wie hoch sind die monatlichen Umsätze?
- Welche laufenden Kosten entstehen?
- Wie entwickeln sich die Fixkosten?
- Welche Erträge bleiben nach Abzug der Aufwendungen?
- Welche Veränderungen zeigen sich gegenüber den Vormonaten?
- Besteht ausreichend finanzielle Sicherheit für kommende Zahlungsverpflichtungen?
Eine BWA ersetzt zwar keine vollständige Liquiditätsplanung, bildet aber eine wichtige Grundlage für betriebswirtschaftliche Entscheidungen.
Steffen Thomas empfiehlt außerdem, die Zahlen gemeinsam mit dem Steuerberater zu besprechen. Denn entscheidend ist nicht allein, dass Auswertungen erstellt werden, sondern dass der Unternehmer sie versteht und sinnvoll nutzen kann.
Liquidität sichern: Wenn Kunden zu spät bezahlen
Welche Bedeutung ein professionelles Liquiditätsmanagement hat, weiß Steffen Thomas aus eigener Erfahrung.
Er berichtet von einem Familienunternehmen, das aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten und stark ausgereizter Zahlungsziele seiner Kunden schließlich Insolvenz anmelden musste.
Die Kunden bezahlten ihre Rechnungen zunehmend verspätet, während laufende Kosten und finanzielle Verpflichtungen weiterhin bestanden.
Als schließlich auch die Finanzierungsmöglichkeiten durch die Bank ausgeschöpft waren, ließ sich die Insolvenz nicht mehr verhindern.
Diese Erfahrung verdeutlicht ein grundlegendes unternehmerisches Risiko: Selbst wenn Aufträge vorhanden sind, kann ein Unternehmen in Schwierigkeiten geraten, wenn Zahlungseingänge und Zahlungsverpflichtungen zeitlich zu weit auseinanderliegen.
Gerade Zahlungsziele von 60 oder 90 Tagen können die Liquidität erheblich belasten.
Für eine vorausschauende Finanzplanung ist deshalb entscheidend, nicht nur den erwarteten Umsatz, sondern auch die tatsächlichen Zahlungseingänge und bevorstehenden Ausgaben zu berücksichtigen.
4. Unternehmenskrisen als Chance: Was Steffen Thomas aus einer Insolvenz gelernt hat
Unternehmertum bedeutet nicht, dass jede Entscheidung erfolgreich sein muss. Wirtschaftliche Veränderungen, Fehleinschätzungen und unerwartete Entwicklungen gehören zum unternehmerischen Alltag.
Steffen Thomas hat diese Erfahrung selbst gemacht.
Neben seiner Tätigkeit als Banker und Betriebswirt hat er Familienunternehmen durch wirtschaftliche Höhen und Tiefen begleitet, Sanierungsprozesse erlebt und eine Unternehmensinsolvenz durchlaufen.
Doch statt diese Erfahrungen ausschließlich als Niederlage zu betrachten, sieht er darin eine wichtige Grundlage für unternehmerisches Lernen.
Denn entscheidend ist nicht, jeden Fehler grundsätzlich zu vermeiden, sondern aus schwierigen Situationen die richtigen Konsequenzen zu ziehen.
Warum wirtschaftliches Scheitern nicht das Ende bedeuten muss
Nach der Insolvenz des Familienunternehmens erfolgte ein Neustart mit einer veränderten wirtschaftlichen und organisatorischen Aufstellung.
Die Erfahrungen aus der Krise flossen unmittelbar in die neue Unternehmensstruktur und Finanzierungsstrategie ein.
Das Ergebnis war ein widerstandsfähigeres Geschäftsmodell, das nach Aussage von Steffen Thomas sogar während der Corona-Zeit ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung bestehen konnte.
Seine Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen kritisch zu hinterfragen und aus vergangenen Entscheidungen zu lernen.
Eine Unternehmenskrise kann damit auch zum Ausgangspunkt einer grundlegenden Neuausrichtung werden.
Allerdings setzt dies voraus, dass wirtschaftliche Probleme erkannt, Ursachen analysiert und notwendige Veränderungen konsequent umgesetzt werden.
Warum Unternehmertum Mut und Risikobewusstsein erfordert
Für Steffen Thomas gehören Mut, Risikobereitschaft und eine gewisse Experimentierfreude zum Unternehmertum.
Wer eine Geschäftsidee verwirklichen möchte, muss Entscheidungen treffen, ohne sämtliche zukünftigen Entwicklungen vorhersehen zu können.
Dabei kommt es jedoch darauf an, unternehmerische Risiken nicht mit fehlender Planung zu verwechseln.
Ein fundiertes Zahlenverständnis, tragfähige Unternehmensstrukturen und kompetente Ansprechpartner helfen dabei, Risiken besser einzuschätzen.
So entsteht die Grundlage für unternehmerisches Wachstum, das nicht allein auf Optimismus, sondern auch auf wirtschaftlicher Stabilität beruht.
5. Unternehmensfinanzierung: Warum Unternehmer die Sprache der Banken verstehen sollten
Ein Unternehmen benötigt nicht nur Kunden und eine funktionierende Organisation, sondern häufig auch Kapital für Investitionen und Wachstum.
Spätestens wenn zusätzliche Maschinen, neue Standorte oder größere Projekte finanziert werden sollen, wird die Zusammenarbeit mit Banken relevant.
Steffen Thomas kennt diese Situation aus mehreren Perspektiven. Als Banker, Betriebswirt und Unternehmer versteht er sowohl die Anforderungen von Kreditinstituten als auch die praktischen Herausforderungen der Unternehmensführung.
Er beschreibt seine Rolle deshalb als eine Art Universaladapter zwischen Unternehmern, Steuerberatern und Banken.
Denn obwohl alle Beteiligten mit denselben wirtschaftlichen Daten arbeiten, betrachten sie diese häufig aus unterschiedlichen Blickwinkeln.
Welche Informationen Banken bei Finanzierungen benötigen
Wer einen Kredit beantragt, sollte nicht nur wissen, wie viel Kapital benötigt wird, sondern auch, wofür es eingesetzt werden soll und wie die Rückzahlung erfolgen kann.
Dabei unterscheiden sich kurzfristige Finanzierungsbedürfnisse erheblich von langfristigen Investitionsvorhaben.
Während eine Betriebsmittelfinanzierung beispielsweise vorübergehende Liquiditätsengpässe überbrücken kann, dient ein Investitionsdarlehen der Finanzierung langfristig genutzter Wirtschaftsgüter.
Für eine professionelle Vorbereitung sind insbesondere aktuelle betriebswirtschaftliche Auswertungen, nachvollziehbare Planungen und eine realistische Einschätzung der zukünftigen Unternehmensentwicklung hilfreich.
Steffen Thomas betont, wie wichtig es ist, die eigene wirtschaftliche Situation erklären zu können und eine klare Vorstellung davon zu entwickeln, wohin sich das Unternehmen in den kommenden Jahren bewegen soll.
Ein nachvollziehbarer Ausblick auf die nächsten fünf Jahre kann dabei helfen, geplante Investitionen und Wachstumsziele gegenüber Finanzierungspartnern verständlich darzustellen.
6. Tatort Unternehmer Masterclass: Betriebswirtschaftliches Wissen für Selbstständige und Unternehmer
Mit seiner „Tatort Unternehmer Masterclass“ verfolgt Steffen Thomas das Ziel, Unternehmern ein grundlegendes Verständnis für wirtschaftliche Zusammenhänge und erfolgreiche Unternehmensstrukturen zu vermitteln.
Im Mittelpunkt steht dabei eine Herausforderung, die viele Selbstständige kennen: Sie verfügen über fundierte Fachkenntnisse in ihrer Branche, haben sich jedoch nie systematisch mit betriebswirtschaftlicher Unternehmensführung beschäftigt.
Genau diese Wissenslücke möchte Thomas schließen.
Betriebswirtschaftliche Grundlagen verständlich vermitteln
Die Masterclass beginnt mit dem Aufbau eines grundlegenden betriebswirtschaftlichen Verständnisses.
Unternehmer sollen lernen, wirtschaftliche Kennzahlen richtig einzuordnen, organisatorische Zusammenhänge zu erkennen und ihre Rolle innerhalb des Unternehmens bewusster wahrzunehmen.
Dabei geht es nicht darum, jeden Teilnehmer zum Finanzexperten auszubilden.
Vielmehr soll ein Verständnis entstehen, das Unternehmer befähigt, die richtigen Fragen zu stellen und ihre wirtschaftliche Entwicklung eigenständig besser zu beurteilen.
Individuelle Unternehmensbegleitung im persönlichen Austausch
Aufbauend auf den Grundlagen bietet Steffen Thomas die Möglichkeit einer individuellen 1:1-Betreuung.
Hierbei werden die erworbenen Kenntnisse auf die konkrete Unternehmenssituation übertragen.
Je nach Ausgangslage können dabei organisatorische Strukturen, betriebswirtschaftliche Auswertungen, Finanzierungsfragen oder wirtschaftliche Herausforderungen im Mittelpunkt stehen.
Wichtig ist Thomas die Zusammenarbeit mit weiteren Fachleuten, beispielsweise Steuerberatern, Rechtsanwälten oder spezialisierten Sanierungsberatern.
Denn eine erfolgreiche Unternehmensführung erfordert häufig unterschiedliche Kompetenzen.
Die unternehmerische Verantwortung bleibt jedoch beim Unternehmer selbst. Er muss seine wirtschaftliche Situation verstehen, Entscheidungen treffen und die langfristige Entwicklung seines Unternehmens aktiv gestalten.
7. Erfolgreiche Unternehmensführung: Drei Empfehlungen von Steffen Thomas
Aus seiner langjährigen Erfahrung leitet Steffen Thomas drei zentrale Empfehlungen für Unternehmer ab.
Die eigene Unternehmerrolle bewusst annehmen
Der erste Schritt besteht darin, Unternehmertum nicht ausschließlich als fachliche Selbstständigkeit zu betrachten.
Wer ein Unternehmen führt, trägt Verantwortung für wirtschaftliche Entscheidungen, organisatorische Strukturen und die langfristige Entwicklung.
Dazu gehört die Bereitschaft, sich auch mit Themen auseinanderzusetzen, die außerhalb der eigenen fachlichen Kernkompetenz liegen.
Frühzeitig mit betriebswirtschaftlichen Zahlen arbeiten
Bereits während der Gründung empfiehlt Steffen Thomas, professionelle Ansprechpartner einzubeziehen und eine verlässliche Grundlage für die wirtschaftliche Steuerung aufzubauen.
Regelmäßige betriebswirtschaftliche Auswertungen und Gespräche mit dem Steuerberater helfen dabei, Einnahmen, Kosten und Erträge besser zu verstehen.
Wer seine Zahlen kennt, kann wirtschaftliche Veränderungen früher erkennen und fundiertere Entscheidungen treffen.
Unternehmensstrukturen regelmäßig hinterfragen
Eine Unternehmensstruktur, die vor zehn oder zwanzig Jahren funktioniert hat, muss nicht zwangsläufig den heutigen Anforderungen entsprechen.
Neue Technologien, veränderte Märkte, wirtschaftliche Krisen und steigende Kundenanforderungen machen es notwendig, bestehende Prozesse immer wieder zu überprüfen.
Steffen Thomas empfiehlt deshalb einen regelmäßigen Austausch mit erfahrenen Unternehmern und betriebswirtschaftlichen Beratern.
Denn nachhaltiges Wachstum entsteht nicht allein durch neue Aufträge, sondern auch durch die Fähigkeit, das eigene Unternehmen kontinuierlich weiterzuentwickeln.
8. Starker Mittelstand: Warum Deutschland erfolgreiche Unternehmer braucht
Neben der individuellen Unternehmensführung beschäftigt Steffen Thomas auch die wirtschaftliche Zukunft des deutschen Mittelstands.
Aus seiner Sicht verfügt Deutschland über erhebliches unternehmerisches Potenzial. Gleichzeitig sieht er Verbesserungsbedarf bei den Rahmenbedingungen und bei der Vermittlung wirtschaftlich relevanter Informationen.
Insbesondere Fördermöglichkeiten, steuerliche Veränderungen und Angebote zur Mitarbeiterqualifizierung sollten Unternehmern verständlicher und aktiver vermittelt werden.
Dabei nimmt Thomas nicht nur die Politik in die Verantwortung, sondern auch Steuerberater und Unternehmensberater.
Seiner Ansicht nach benötigen Unternehmer einen besseren Zugang zu Informationen, um vorhandene Möglichkeiten tatsächlich nutzen zu können.
Denn ein wirtschaftlich starker Mittelstand entsteht nicht allein durch innovative Geschäftsideen, sondern auch durch Unternehmen, die langfristig profitabel arbeiten, investieren und Arbeitsplätze sichern können.
Fazit: Erfolgreiches Unternehmertum beginnt mit Klarheit, Struktur und wirtschaftlichem Verständnis
Ein erfolgreiches Unternehmen entsteht nicht allein durch eine gute Idee oder steigende Umsätze. Entscheidend ist, ob es dem Unternehmer gelingt, wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen, funktionierende Strukturen aufzubauen und sein Unternehmen langfristig handlungsfähig zu halten.
Genau hier setzt Steffen Thomas mit „Tatort Unternehmer“ an.
Seine Erfahrungen als Banker, Betriebswirt und Unternehmer zeigen, dass fehlende Transparenz, unzureichende Liquiditätsplanung und veraltete Organisationsstrukturen erhebliche wirtschaftliche Risiken darstellen können.
Gleichzeitig verdeutlicht seine eigene unternehmerische Geschichte, dass auch Krisen und Rückschläge wertvolle Erfahrungen liefern können, wenn daraus die richtigen Konsequenzen gezogen werden.
Wer seine BWA versteht, Umsatz und Gewinn unterscheiden kann, Liquidität vorausschauend plant und die eigene Unternehmensstruktur regelmäßig überprüft, schafft wichtige Voraussetzungen für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg.
Mit seiner „Tatort Unternehmer Masterclass“ möchte Steffen Thomas genau dieses Wissen vermitteln und Unternehmer dabei unterstützen, ihre wirtschaftliche Zukunft selbstbewusster zu gestalten.
Denn das Ziel erfolgreicher Unternehmensführung sollte nicht sein, rund um die Uhr für das eigene Unternehmen arbeiten zu müssen. Vielmehr geht es darum, ein wirtschaftlich stabiles Unternehmen aufzubauen, das Wachstum ermöglicht und gleichzeitig persönliche Freiräume schafft.
Die entscheidende Frage lautet deshalb: Führt der Unternehmer sein Unternehmen – oder bestimmt das Unternehmen längst seinen Alltag?