Vom Schmerz zur neuen Leichtigkeit: Wie Anke Vos Menschen mit Energiearbeit begleitet

Anke Vos


Vom Schmerz zur neuen Leichtigkeit: Wie Anke Vos Menschen mit Energiearbeit begleitet
Foto: Justin Bockey

Viele Jahre selbst mit Schmerzen zu leben, kann den Blick auf den eigenen Körper und das eigene Wohlbefinden grundlegend verändern. Für Anke Vos wurde genau diese persönliche Erfahrung zu einem wichtigen Wendepunkt. Heute bezeichnet sie sich als „Wohlfühlmanagerin“ und begleitet Menschen dabei, wieder stärker mit sich selbst in Verbindung zu kommen und mehr Leichtigkeit in ihrem Alltag zu erfahren.

Dabei setzt sie unter anderem auf Energie- und Frequenzarbeit sowie Methoden, die sie der chinesischen Quantum-Heil-Methode und der Chakra-Arbeit zuordnet. Ihr eigener Weg führte sie außerdem zur schamanischen Arbeit und zu einer stärkeren Orientierung an ihrer Intuition.

Doch was versteht Anke Vos unter Energiearbeit? Wie kam sie zu ihrer heutigen Tätigkeit? Und welche Rolle spielt ihre eigene Geschichte dabei?

Vom eigenen Schmerz zur Arbeit mit anderen Menschen

Bevor Anke Vos begann, andere Menschen zu begleiten, kannte sie die andere Seite selbst sehr gut. Sie war nach eigener Aussage viele Jahre Schmerzpatientin.

Gleichzeitig stellte sie fest, dass ihr Wohlbefinden für sie nicht ausschließlich eine körperliche Dimension hatte. Rückblickend beschreibt sie, dass sie sich lange „verbogen“ habe und nicht authentisch gewesen sei.

Genau an diesem Punkt setzt heute ihre Tätigkeit als Wohlfühlmanagerin an. Sie möchte Menschen dabei unterstützen, wieder einen besseren Zugang zu sich selbst zu entwickeln und mehr Leichtigkeit zu erleben.

Ihre persönlichen Erfahrungen spielen dabei eine wesentliche Rolle. Weil sie selbst Schmerzen erlebt habe, könne sie sich nach eigener Einschätzung besonders gut mit Menschen verbinden, die mit körperlichen Beschwerden oder einem diffusen Gefühl zu ihr kommen, dass in ihrem Leben „etwas nicht rund läuft“.

Was bedeutet Energiearbeit für Anke Vos?

Energiearbeit kann zunächst abstrakt klingen. Anke Vos beschreibt ihren Ansatz mit einem einfachen Bild: Der Mensch gleiche für sie einem Uhrwerk. Wenn darin ein einzelnes Rädchen nicht richtig funktioniere, könne dies Auswirkungen auf das gesamte System haben.

Sie geht davon aus, dass der Mensch aus Energie besteht und sich körperliches sowie emotionales Wohlbefinden auch auf dieser Ebene beeinflussen lässt. Bei ihrer Arbeit greift sie auf unterschiedliche Methoden zurück.

Eine davon bezeichnet sie als chinesische Quantum-Heil-Methode. Dabei arbeitet sie nach eigener Beschreibung mit dem Energiefeld eines Menschen und nimmt dort „kleine Korrekturen“ vor.

Auch die Arbeit mit Chakren gehört zu ihrem Ansatz. Blockierte Energiefelder sollen dabei nach ihrem Verständnis wieder in eine Balance gebracht werden.

Diese Vorstellungen und Verfahren stammen aus dem Bereich alternativer beziehungsweise spiritueller Ansätze. Sie sind nicht mit wissenschaftlich etablierten medizinischen Diagnose- oder Therapieverfahren gleichzusetzen.

Intuition statt vorgefertigtem Ablauf

Interessant ist dabei, wie Anke Vos ihre eigene Wahrnehmung während der Arbeit beschreibt. Manche Menschen berichten im Zusammenhang mit Energiearbeit davon, Farben zu sehen oder bestimmte Eindrücke zu hören. Bei ihr selbst sei das anders.

Anke Vos sagt, dass sie Energie vor allem fühle.

Aus diesem Gefühl heraus entstehe für sie intuitiv ein Wissen darüber, was sie als Nächstes tun möchte. Sie beschreibt diesen Vorgang nicht als analytische Entscheidung, sondern als etwas, das geschieht, ohne dass sie bewusst darüber nachdenken müsse.

Dadurch arbeitet sie nach eigener Darstellung nicht bei jedem Menschen nach demselben Schema. Stattdessen entscheidet sie individuell, welche Methode sie in der jeweiligen Situation einsetzen möchte.

Mit welchen Anliegen kommen Menschen zu Anke Vos?

Eine klar abgegrenzte Zielgruppe gibt es bei ihrer Arbeit nicht. Jugendliche können sich ebenso an sie wenden wie erwachsene Frauen und Männer.

Auch die Anliegen unterscheiden sich.

Manchmal handelt es sich um Verspannungen oder Schmerzen. In anderen Fällen können Menschen gar nicht genau benennen, was sie beschäftigt. Sie nehmen lediglich wahr, dass etwas blockiert scheint oder dass ihnen die gewünschte Leichtigkeit fehlt.

Anke Vos versucht dann, gemeinsam mit dem jeweiligen Menschen herauszufinden, was hinter diesem Empfinden stehen könnte.

Dabei versteht sie ihre Arbeit als einen Impuls, der nach ihrer Auffassung körpereigene Prozesse anregen kann. Gerade bei gesundheitlichen Beschwerden ist jedoch wichtig, alternative Ansätze nicht als Ersatz für eine medizinische Diagnose oder notwendige Behandlung zu verstehen.

Wenn hinter körperlichen Beschwerden mehr vermutet wird

Im Gespräch berichtet Anke Vos von einem Mann mittleren Alters, der mit starken Verspannungen zu ihr gekommen sei.

Während der gemeinsamen Arbeit habe sich aus ihrer Sicht eine Ursache hinter seinen Symptomen gezeigt. Nach der Behandlung habe sich der Mann deutlich besser gefühlt und keine Schmerzen mehr verspürt. Nach ihrer Schilderung habe dafür eine einzige Sitzung ausgereicht.

Es handelt sich hierbei um einen persönlichen Erfahrungsbericht. Aus einem einzelnen Fall lässt sich keine allgemeine medizinische Wirksamkeit der angewandten Methode ableiten.

Für Anke Vos verdeutlicht die Erfahrung jedoch einen zentralen Gedanken ihrer Arbeit: Sie betrachtet körperliches und persönliches Wohlbefinden nicht isoliert, sondern versucht, den Menschen als Ganzes wahrzunehmen.

Energiearbeit in der vertrauten Umgebung

Ihre Begleitung ist nicht an eine klassische Praxis gebunden. Anke Vos arbeitet nach eigenen Angaben sowohl online als auch direkt bei den Menschen vor Ort.

Besonders die Arbeit im Zuhause ihrer Klienten hat für sie einen Vorteil: Die Menschen befinden sich während der Anwendung in ihrer gewohnten Umgebung und können sich anschließend unmittelbar zurückziehen und ausruhen.

Damit verbindet sie ihren individuellen Ansatz mit möglichst flexiblen Rahmenbedingungen.

Eine Begegnung als Wendepunkt

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ihres persönlichen Weges ist die schamanische Arbeit.

Der Zugang dazu entstand eher unerwartet. Während eines Treffens erzählte eine Bekannte von Ayahuasca. Anke Vos verstand zunächst „Ayurveda“ und dachte an eine entsprechende Wellness-Anwendung mit Öl.

Als ihre Bekannte sie korrigierte und das Wort Ayahuasca wiederholte, reagierte Anke Vos nach eigener Erinnerung unmittelbar und emotional: Sie begann zu weinen.

Für sie fühlte sich dieser Moment wie eine Erinnerung an etwas bereits Vorhandenes an. Sie beschreibt es rückblickend so, als habe etwas in ihrem Inneren „angedockt“.

Diese Begegnung wurde für sie zu einem Impuls, dem eigenen Bauchgefühl stärker zu vertrauen. Seitdem orientiere sie sich bewusster an ihrer Intuition – eine Veränderung, die ihr Leben nach eigener Einschätzung positiv geprägt hat.

Zurück zu sich selbst und zu mehr Leichtigkeit

Die Geschichte von Anke Vos zeigt vor allem einen sehr persönlichen Entwicklungsweg. Aus eigenen Erfahrungen mit Schmerzen und dem Gefühl, nicht authentisch zu leben, entwickelte sich für sie eine Tätigkeit, bei der Wohlbefinden, Intuition und alternative Ansätze miteinander verbunden sind.

Als Wohlfühlmanagerin möchte sie Menschen dabei begleiten, sich selbst wieder bewusster wahrzunehmen und mögliche Blockaden aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Energiearbeit, Chakra-Arbeit und schamanische Elemente bilden dabei Bestandteile ihres individuellen Ansatzes.

Im Mittelpunkt steht für Anke Vos jedoch weniger eine einzelne Methode als der jeweilige Mensch. Sie möchte wahrnehmen, was dieser gerade benötigt, und aus ihrer Intuition heraus entscheiden, welchen Impuls sie geben kann.

Ihr eigener Lebensweg bildet dafür die Grundlage: weg vom persönlichen Schmerz, hin zu einer Arbeit, mit der sie heute anderen Menschen zu mehr Wohlbefinden und Leichtigkeit verhelfen möchte.

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