Lebenslang lernen: Wie Markus Eistert zeigt, dass gehirngerechtes Lernen in jedem Alter möglich ist
Expertenprofil von Markus Eistert anzeigen
Lebenslanges Lernen ist heute wichtiger denn je
Die Welt verändert sich in rasantem Tempo. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und neue Technologien sorgen dafür, dass Wissen schneller veraltet als jemals zuvor. Gleichzeitig wünschen sich die meisten Menschen, bis ins hohe Alter geistig fit, selbstständig und leistungsfähig zu bleiben. Doch genau hier liegt ein großes Problem: Viele verlassen nach der Schulzeit den Lernmodus und glauben, sie könnten sich neue Inhalte nicht mehr so gut merken wie früher.
Markus Eistert zeigt, warum diese Annahme längst überholt ist. Mit einer wissenschaftlich fundierten Methode des gehirngerechten Lernens erklärt er, wie jeder Mensch seine Lernfähigkeit dauerhaft verbessern kann – unabhängig vom Alter. Sein Ansatz richtet sich sowohl an Privatpersonen als auch an Unternehmen, die Weiterbildung nachhaltiger gestalten möchten.
Warum unser Gehirn bis ins hohe Alter lernfähig bleibt
Lange Zeit hielt sich hartnäckig die Vorstellung, dass das Gehirn ab einem bestimmten Alter kontinuierlich abbaut. Moderne Erkenntnisse der Gehirnforschung zeichnen jedoch ein völlig anderes Bild.
Unser Gehirn besitzt eine erstaunliche Anpassungsfähigkeit. Diese sogenannte Neuroplastizität sorgt dafür, dass neue Verbindungen zwischen Nervenzellen bis ins hohe Alter entstehen können. Selbst Menschen mit 80 oder 90 Jahren sind grundsätzlich in der Lage, neue Fähigkeiten zu erlernen, Sprachen zu erwerben oder sich komplexes Wissen anzueignen.
Für Markus Eistert ist genau dieses Wissen die Grundlage seiner Arbeit. Er möchte Menschen zeigen, dass Lernen keine Frage des Alters ist, sondern der richtigen Methode und des passenden Mindsets.
Der größte Fehler beim Lernen
Ob in der Schule, im Studium oder im Berufsleben – viele Menschen lernen heute noch nach Methoden, die kaum nachhaltig funktionieren.
Oft wird Wissen mehrfach gelesen, auswendig gelernt und kurz vor einer Prüfung wiederholt. Nach wenigen Tagen ist jedoch ein Großteil der Inhalte wieder vergessen.
Dieses Phänomen beschreibt bereits die bekannte Vergessenskurve nach Hermann Ebbinghaus. Ohne gezielte Wiederholung geht ein erheblicher Teil neuer Informationen innerhalb kurzer Zeit verloren. Genau deshalb verpuffen viele Weiterbildungsmaßnahmen, obwohl Unternehmen jedes Jahr enorme Summen in Schulungen investieren.
Gehhirngerechtes Lernen statt stures Auswendiglernen
Markus Eistert hat auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung sowie wissenschaftlicher Erkenntnisse eine eigene Lernformel entwickelt. Ziel ist es, Wissen so aufzunehmen, dass es langfristig im Gedächtnis bleibt.
Dabei spielen mehrere Faktoren zusammen.
Das richtige Mindset
Der erste Schritt beginnt im Kopf. Wer überzeugt ist, nicht lernen zu können, erschwert seinem Gehirn den Lernprozess erheblich.
Ein positives Selbstbild hingegen schafft die Voraussetzung dafür, neue Inhalte erfolgreich aufzunehmen. Die wichtigste Erkenntnis lautet deshalb:
Menschen können in jedem Alter lernen.
Gesundheit als Lernverstärker
Auch körperliche Faktoren beeinflussen die Gedächtnisleistung erheblich.
Ausreichend Schlaf, genügend Flüssigkeit sowie eine gute allgemeine Gesundheit schaffen optimale Voraussetzungen für konzentriertes Lernen.
Bereits kleine Veränderungen im Alltag können die Aufnahmefähigkeit deutlich verbessern.
Das Gehirn gezielt vorbereiten
Bevor neues Wissen aufgenommen wird, empfiehlt Markus Eistert eine kurze mentale Vorbereitung.
Eine Tasse Tee, einige bewusste Atemzüge oder ein persönliches Ritual helfen dem Gehirn dabei, zwischen Alltag und Lernphase zu unterscheiden. Gleichzeitig sinkt das Stressniveau.
Denn Stress gehört zu den größten Lernblockaden überhaupt.
Lernen in kleinen Hirnhappen
Eine der wichtigsten Methoden besteht darin, Lernstoff in überschaubare Einheiten aufzuteilen.
Statt stundenlang am Stück zu lernen, empfiehlt Markus Eistert kurze Lernphasen von etwa 15 Minuten.
Diese sogenannten "Hirnhappen" orientieren sich an der natürlichen Aufmerksamkeitsspanne des Gehirns und ermöglichen eine deutlich bessere Informationsverarbeitung – insbesondere im Erwachsenenalter.
Active Recall: Wissen aktiv abrufen
Eine weitere zentrale Technik heißt Active Recall.
Dabei wird der Lernstoff nicht einfach erneut gelesen. Stattdessen versucht der Lernende, sich nach einer kurzen Pause aktiv an die wichtigsten Inhalte zu erinnern.
Bereits eine Minute genügt häufig, um die wichtigsten Erkenntnisse handschriftlich festzuhalten.
Dieses aktive Abrufen stärkt die Gedächtnisleistung wesentlich stärker als passives Wiederholen.
Spaced Repetition: Wiederholen mit System
Viele Menschen verbinden Wiederholung mit stundenlangem Pauken.
Tatsächlich funktioniert nachhaltiges Lernen jedoch anders.
Beim sogenannten Spaced Repetition werden Inhalte in immer größer werdenden Zeitabständen wiederholt.
Ein möglicher Rhythmus sieht so aus:
- erste Wiederholung nach einem Tag
- zweite Wiederholung nach drei Tagen
- dritte Wiederholung nach einer Woche
- weitere Wiederholungen in größeren Abständen
Dadurch wird Wissen dauerhaft im Langzeitgedächtnis gespeichert und bleibt auch Monate oder Jahre später abrufbar.
Warum Unternehmen ihr Weiterbildungskonzept überdenken sollten
Unternehmen investieren jedes Jahr Milliardenbeträge in Fort- und Weiterbildungen.
Das eigentliche Problem liegt jedoch häufig nicht in der Qualität der Seminare, sondern darin, dass der Lernstoff anschließend nicht nachhaltig verarbeitet wird.
Nach intensiven Schulungstagen kehren Mitarbeitende in ihren Arbeitsalltag zurück. Ohne strukturierte Nachbereitung gehen viele Inhalte bereits nach kurzer Zeit verloren.
Genau hier setzt Markus Eistert an. Seine Mission besteht nicht darin, bestehende Weiterbildungsangebote zu ersetzen, sondern deren Wirkung dauerhaft zu erhöhen.
Bereits einfache Strategien zur Nachbereitung können den Lernerfolg erheblich verbessern und die Investitionen in Weiterbildung deutlich effizienter machen.
Lernen als Beitrag zur geistigen Fitness
Für Markus Eistert besitzt gehirngerechtes Lernen noch eine weitere Dimension.
Es geht nicht ausschließlich um beruflichen Erfolg.
Regelmäßiges Lernen unterstützt die geistige Beweglichkeit und kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, möglichst lange selbstständig, aktiv und geistig fit zu bleiben.
Diese persönliche Motivation entstand auch durch eigene Erfahrungen im familiären Umfeld und prägt heute seine Arbeit mit Unternehmen und Privatpersonen gleichermaßen.
Fazit: Lernen ist keine Frage des Alters, sondern der Methode
Lebenslanges Lernen ist längst keine Option mehr, sondern eine Schlüsselkompetenz unserer Zeit.
Die moderne Gehirnforschung zeigt eindeutig, dass unser Gehirn bis ins hohe Alter lernfähig bleibt. Entscheidend ist jedoch, wie gelernt wird.
Mit wissenschaftlich fundierten Methoden wie Active Recall, Spaced Repetition, kurzen Lerneinheiten und einer positiven Lernhaltung vermittelt Markus Eistert einen praxisnahen Weg, Wissen dauerhaft zu verankern.
Ob für Privatpersonen, Führungskräfte oder Unternehmen – gehirngerechtes Lernen macht Weiterbildung nachhaltiger, steigert die Merkfähigkeit und schafft die Grundlage dafür, geistig fit und neugierig zu bleiben.