Lampenfieber überwinden: Wie Pamela Grün mit ihrer Charisma-Formel Präsenz, Stimme und Wirkung stärkt
Von: Redaktion
Expertenprofil von Pamela Grün anzeigenEgal ob Vorstandspräsentation, Hochzeitsrede oder Teammeeting – sobald alle Blicke auf eine Person gerichtet sind, meldet es sich: das Lampenfieber. Die Hände zittern, der Atem wird flacher, die Stimme klingt plötzlich ungewohnt.
Für viele ist das ein unangenehmes Gefühl. Für Pamela Grün ist es eine Form von Energie.
Die ehemalige Radiomoderatorin aus Wien war 30 Jahre on air und kennt das Gefühl, wenn das rote Licht angeht und hunderttausende Menschen zuhören. Aus dieser Erfahrung heraus entwickelte sie ihre eigene Charisma-Formel – ein Konzept, das Präsenz ganzheitlich betrachtet und Menschen dabei unterstützt, mit mehr Wirkung aufzutreten.
Warum Lampenfieber dazugehört
Redeangst zählt zu den häufigsten Ängsten überhaupt. Noch vor Spinnen- oder Höhenangst rangiert bei vielen die Angst, vor anderen zu sprechen. Der Körper reagiert mit Stresssymptomen: Herzklopfen, trockener Mund, zittrige Hände oder ein Frosch im Hals.
Diese Reaktion ist tief in uns verankert. Wer früher aus der schützenden Gemeinschaft heraustrat, war potenziell in Gefahr. Sichtbarkeit bedeutete Risiko. Auch wenn heute keine reale Bedrohung mehr besteht, reagiert der Körper noch immer mit Alarm.
Der entscheidende Punkt ist daher nicht, das Lampenfieber loszuwerden – sondern es neu zu bewerten. Eine gewisse Anspannung erhöht die Aufmerksamkeit, schärft den Fokus und setzt Energie frei. Sie kann zur Verbündeten werden.
Die vier Säulen echter Ausstrahlung
Im Zentrum von Pamela Grüns Arbeit steht eine klare Struktur. Ihre Charisma-Formel basiert auf vier Fundamenten, die zusammenwirken.
Präsenz
Präsenz bedeutet, vollständig im Moment zu sein. Nicht gedanklich bei möglichen Fehlern oder Bewertungen, sondern hier und jetzt. Wer präsent ist, wirkt automatisch ruhiger und klarer.
Authentizität
Viele Menschen setzen sich unter Druck, besonders souverän, besonders witzig oder besonders kreativ wirken zu wollen. Doch genau dieser Anspruch blockiert. Authentizität entsteht, wenn jemand bei sich bleibt.
Ein Beispiel aus der Praxis: Selbst mit jahrzehntelanger Bühnenerfahrung kann Nervosität auftreten. Wird sie offen angesprochen, entsteht Nähe statt Distanz. Das Publikum reagiert mit Verständnis – und Sympathie.
Mission
Hinter jedem starken Auftritt steht ein inneres Warum. Wer weiß, weshalb er oder sie spricht, gewinnt innere Stabilität.
Oft blockiert jedoch ein alter Glaubenssatz: „Bin ich gut genug?“ Diese Frage begleitet viele Menschen seit Kindheit oder Schulzeit. Präsenzarbeit bedeutet auch, solche inneren Überzeugungen bewusst zu hinterfragen und neu zu formulieren.
Nicht Perfektion überzeugt – sondern Haltung.
Sympathie
Präsenz ist keine Einzelleistung. Sie entsteht im Kontakt. Wertschätzung gegenüber dem Gegenüber, echtes Interesse und Offenheit schaffen Verbindung. Und Verbindung verstärkt Wirkung.
Hörbarkeit als unterschätzter Erfolgsfaktor
Während häufig von Sichtbarkeit gesprochen wird, rückt Pamela Grün die Hörbarkeit in den Mittelpunkt. Die Stimme transportiert weit mehr als Worte. Sie vermittelt Sicherheit, Kompetenz und emotionale Tiefe.
Gerade in einer Zeit, in der digitale Inhalte dominieren, wird die persönliche Stimme zum entscheidenden Unterscheidungsmerkmal. Persönlichkeit zeigt sich im Klang, im Tempo, in der Betonung.
Vom Angstraum zur Komfortzone
Redeangst lässt sich nicht durch Vermeidung überwinden. Sie schrumpft durch Erfahrung.
Anstatt auf den großen Auftritt zu warten, empfiehlt es sich, kleine Gelegenheiten bewusst zu nutzen. Bei einem Geburtstag einen kurzen Toast sprechen. Im Meeting Stellung beziehen. Im Verein das Wort ergreifen.
Mit jeder Wiederholung wächst die innere Sicherheit. Die Komfortzone erweitert sich Schritt für Schritt.
Ein weiteres wirkungsvolles Werkzeug ist die Selbstbeobachtung. Sich selbst zu filmen oder vor dem Spiegel zu üben, schärft das Bewusstsein für Körpersprache und Stimme. Es geht nicht darum, sich zu kritisieren, sondern sich kennenzulernen.
Wohin mit den Händen?
Eine der häufigsten Fragen im Präsenztraining lautet: Wohin mit den Händen?
Im privaten Gespräch stellt sich diese Frage nie. Sie entsteht erst, wenn Aufmerksamkeit bewusst wird. Typische Unsicherheitsgesten sind verschränkte Hände, versteckte Hände oder das ständige Spielen mit Schmuck.
Die Lösung ist weniger Technik als Gefühl. Gesten dürfen fließen und das Gesagte unterstützen. Im Wort „Hand“ steckt bereits „Handeln“. Wer etwas bewegen möchte, darf sich auch bewegen.
Entscheidend ist, sich wohlzufühlen und eine Haltung zu finden, die zur eigenen Persönlichkeit passt.
Präsenz als Persönlichkeitsentwicklung
In ihrer Arbeit mit Unternehmen und Einzelpersonen zeigt sich immer wieder: Präsenztraining ist weit mehr als Rhetorik. Es berührt Selbstbild, Glaubenssätze und innere Überzeugungen.
Besonders Frauen kämpfen häufig mit alten Prägungen wie „Sei nicht zu laut“ oder „Halte dich zurück“. Solche Sätze wirken nach – oft unbewusst. Präsenz bedeutet daher auch, sich selbst die Erlaubnis zu geben, Raum einzunehmen.
Fazit: Wirkung beginnt im Inneren
Lampenfieber verschwindet nicht vollständig. Doch es verändert seine Qualität. Aus Angst kann Energie werden. Aus Zweifel Klarheit.
Die Charisma-Formel von Pamela Grün zeigt, dass Präsenz kein Zufallsprodukt ist. Sie entsteht aus innerer Haltung, stimmlicher Klarheit und authentischem Auftreten.
Wer lernt, diese Elemente zu verbinden, wird nicht nur bemerkt – sondern bleibt in Erinnerung.